Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros)
Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum)


 

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Auffällige Merkmale (Kleine Hufeisennase):

Kleinste europäische Hufeisennase. Zierlich gebaut. Mittelkiel des nasenaufsatzes von unten nach oben zugespitzt (Aufsicht), von der Seite gesehen niedriger, abgerundeter Oberfortsatz. haarbasis hellgrau, Oberseite bräunlichrauchfarben ohne rötlichen Farbton, Unterseite grau bis grauweiß, Fell weich, locker; Jungtiere dunkelgrau.

Auffällige Merkmale (Große Hufeisennase):

Größte europäische Hufeisennase. Oberer Sattelfortsatz des Nasenblattes kurz, abgerundet, unterer im Profil spitz. Fell weich, locker, Haarbasis hellgrau, Oberseite graubraun oder rauchgrau, mehr oder weniger rötlich getönt, Unterseite grauweiß bis gelblichweiß; Jungtiere auf der Oberseite mehr aschgrau, Flughäute und Ohren hellgraubraun. Große Ohren.

Häufigkeit/Gefährdung (Kleine Hufeisennase):

Seit Mitte der fünfziger Jahre sehr starker Rückgang in Mitteleuropa, zahlreiche Populationen bereits ausgestorben. Gefährdet vor allem durch Habitatverluste und -veränderungen, Störung bzw. Vernichtung von Quartieren, Insektizideinsatz. Im Norden Rückgang evtl. auch durch Klimaveränderung (-verschlechterung).

Häufigkeit/Gefährdung (Große Hufeisennase):

Starker Rückgang in England, Belgien, Luxemburg und Deutschland. Gefährdet vor allem durch Habitatveränderungen (-verschlechterungen), Insektizideinsatz, Störung und Vernichtung von Quartieren. In England, der Schweiz und evtl. auch noch im deutsch-luxemburgischen grenzland noch stabile Restpopulationen (eine winzige Restpopulation auch noch in der Oberpfalz, BAyern), die vorrangig eines umfassenden Gesamtschutzes bedürfen.

Ultraschall-Aufnahmen der Hufeisennase 1 + 2