Braunes Langohr (Plecotus auritus)
Graues Langohr (Plecotus austriacus)


Langohr1_klein
Langohr2_klein
Langohr3_klein

 

Auffällige Merkmale (Braunes Langohr):

Mittelgroße Art. Auffällig lange Ohren, dünne Ohrmuscheln, sich an der Basis berührend, langer, spitzer, meist schwach pigmentierter Ohrdeckel. Schlafende Langohren verbergern ihre Ohren unter den Unterarmen (nach hinten umgelegt, zusammengefaltet), so daß nur die Ohrdeckel, kleine Öhrchen vortäuschend, nach vorn vorstehen! Fell locker, lang, haarbasis dunkelbraun, Oberseite hellbraungrau, an der Grenze zur Unterseite am Hals meist hellerer, gelblichbrauner Fleck, Unterseite hellgrau, z.T. gelblich überhaucht, Lippen hellfleischfarben, Nase und Augenregion hellbraun, Ohren undFlughaut hellgraubraun; Jungtiere fahlgrau ohne Brauntöne, dunkles Gesicht. Flügel breit.

Auffällige Merkmale (Graues Langohr):

Mitteltgroße Art. Sehr ähnlich Braunem Langohr ((erst 1960 als Art für Mitteleuropa wiederentdeckt). Auffällig lange Ohren. Schnauze länger und spitzer. Fell lang, meist grauer. Daumen nicht länger als 6 mm (im Unterschied zum Braunen Langohr).

Häufigkeit/Gefährdung (Braunes Langohr):

In Mitteleuropa noch relativ weit verbreitet. Gefährdet durch Anwednung giftiger Holzschutzmittel und Quartierverlust.

Häufigkeit/Gefährdung (Graues Langohr):

In Mitteleuropa nur kleine Populationen, seltener als Brauens Langohr. Gefährdet durch Quartiervernichtung und Einsatz giftiger Holzschutzmittel.

Entnommen aus dem Buch "Fledermäuse - Fliegende Kobolde der Nacht" von Klaus Richarz und Alfred Limbrunner

Ultraschall-Aufnahmen vom braunen Langohr 1 + 2